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Wie du Parfum aufträgst, hat deutlich mehr Einfluss, als die meisten Menschen denken. Die richtige Auftragetechnik kann die Haltbarkeit, Projektion und sogar die Art beeinflussen, wie sich ein Duft im Laufe des Tages auf deiner Haut entwickelt. Kleine Fehler hingegen können dazu führen, dass ein Parfum schnell verfliegt oder deutlich stärker riecht als beabsichtigt.
Hier sind einige der wichtigsten Do’s und Don’ts, die dein Dufterlebnis wirklich verbessern können.
Trockene Haut nimmt Duftstoffe deutlich schneller auf, wodurch ein Parfum schneller verfliegt. Eine unparfümierte Feuchtigkeitscreme oder Bodylotion vor dem Aufsprühen hilft dabei, dass der Duft länger auf der Haut hält und verbessert die allgemeine Haltbarkeit.
Das ist besonders wichtig bei leichteren Düften wie Zitrusparfums oder frischen Moschusdüften, die von Natur aus schneller verdunsten.
Pulspunkte geben von Natur aus mehr Wärme ab, wodurch sich der Duft besser über den Tag verteilt. Zu den besten Stellen zum Auftragen von Parfum gehören: Hals, Handgelenke, hinter den Ohren, die Innenseite der Ellenbogen und die Brust.
Diese Bereiche sorgen dafür, dass dein Parfum besser projiziert, ohne dass du zu viel sprühen musst.
Der beste Zeitpunkt, um Parfum aufzutragen, ist nach dem Duschen, wenn die Haut sauber, warm und leicht hydratisiert ist. Düfte haften auf frisch gepflegter Haut deutlich besser als auf trockener Haut später am Tag.
Auf Kleidung hält Parfum oft deutlich länger als auf der Haut. Stoffe wie Baumwolle, Wolle oder Schals können einen Duft stunden- oder sogar tagelang speichern.
Sei jedoch vorsichtig bei empfindlichen Stoffen oder heller Kleidung, da manche Parfums Flecken oder ölige Rückstände hinterlassen können.
Das ist wahrscheinlich einer der häufigsten Fehler beim Auftragen von Parfum. Durch das Reiben entsteht Wärme und Reibung, wodurch die Kopfnoten eines Duftes gestört werden können und sich der Duft leicht verändert entwickelt.
Stattdessen solltest du das Parfum einfach aufsprühen und natürlich auf der Haut trocknen lassen.
Niemand braucht 10 Sprühstöße. Starke Parfums mit Oud, Amber, Tabak, Leder oder intensiven Gourmand-Noten können sehr schnell überwältigend wirken.
3–4 Sprühstöße reichen bei reichhaltigeren Düften meist völlig aus, besonders bei warmem Wetter oder in geschlossenen Räumen.
Frische Düfte verfliegen meist schneller, da sie flüchtigere Duftnoten wie Zitrusnoten, grüne Noten oder aquatische Akkorde enthalten. Ein erneutes Auftragen im Laufe des Tages ist daher völlig normal und oft sogar notwendig.
Travel Sprays oder kleine Decants eignen sich dafür perfekt.
Hält man den Flakon zu nah an die Haut, können nasse Stellen und eine ungleichmäßige Verteilung entstehen. Idealerweise sollte der Abstand beim Sprühen etwa 10–15 cm betragen, damit sich der Duft gleichmäßiger verteilt.
Hitze, Feuchtigkeit und Sonnenlicht bauen Duftöle mit der Zeit langsam ab. Das Badezimmer gehört deshalb zu den schlechtesten Orten zur Aufbewahrung von Parfums, da dort ständig Temperaturschwankungen entstehen.
Bewahre deine Düfte stattdessen an einem kühlen, trockenen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung auf.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie deine Düfte länger halten, lies gerne auch unseren nächsten Artikel.
Ein Duft, der an jemand anderem unglaublich riecht, muss auf deiner Haut nicht genauso funktionieren. Hautchemie, Klima und persönliche Vorlieben beeinflussen alle die Performance eines Parfums.
Teste Düfte deshalb möglichst zuerst als Sample, bevor du einen ganzen Flakon kaufst.
Parfum richtig aufzutragen kann einen enormen Unterschied darin machen, wie ein Duft performt. Kleine Gewohnheiten wie das Eincremen der Haut, das Vermeiden von Reibung an den Handgelenken und die richtige Lagerung können Haltbarkeit, Projektion und das gesamte Dufterlebnis deutlich verbessern.
Es geht nicht darum, den stärksten Duft überhaupt zu tragen. Das Ziel ist, dass ein Parfum ausgewogen, angenehm und natürlich über den ganzen Tag hinweg riecht.